Bönninghausen Orig. Therap. Taschenbuch (1846)

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Bönninghausen Orig. Therap. Taschenbuch (1846)

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Beschreibung

Das Original Therapeutische Taschenbuch von 1846

Verwendete Druckausgabe:
„Therapeutische Taschenbuch für homöopathische Ärzte, zum Gebrauche am Krankenbette und beim Studium der reinen Arzneimittellehre,
herausgegeben von Dr. C. von Bönninghausen, Münster 1846, Coppenrath’sche Buchhandlung“

Das vorliegende Computer-Repertorium ist mit dieser Ausgabe textidentisch.

 

Besonderheiten:
Die Arzneimittelnamen folgen den Abkürzungsregeln von Synthesis. Ein Doppelklick auf die Abkürzung öffnet ein Fenster mit vollem Namen.
Die fünf Grade wurden wie folgt dargestellt: die unterste Wertigkeit, im Buch in Klammern wurde einwertig dargestellt mit einer entsprechenden Autoren-Notiz (siehe Meny. unter Pupillen – erweitert). Hierzu sollten Sie im Untermenü Optionen – Repertoriums-Einstellungen „Autoren-Notizen zeigen“ aktivieren. Alle weiteren Grade entsprechen in ihrer Darstellung Grad 1 bis 4 von RADAR.
Die Originalreihenfolge wurde beibehalten, damit alle Symptome auch wirklich in den Abteilungen stehen bleiben, in die Bönninghausen sie seinerzeit gesetzt hatte. Wie Sie die Symptome letztlich für die Repertorisation zusammenstellen, bleibt damit Ihnen überlassen.
Seitenzahlen sehen Sie zu jedem Symptom, wenn Sie auf den gelben Notizzettel doppelklicken. B2-102 bedeutet entsprechend, dass das Symptom auf Seite 102 zu finden ist.
Die Konkordanzen wurden ebenso 1:1 aus dem Druckwerk übernommen, wobei die Arzneimittel dort sowohl mit vollem Namen wie in der von uns benutzten Abkürzung zu finden sind.

Zweisprachigkeit wurde hier für das Taschenbuch wohl zum ersten Mal in einem Computer-Repertorium verwirklicht. Dies geschah nicht zuletzt um damit den Homöopathen weltweit eine moderne Kommunikationsmöglichkeit über Sprachgrenzen hinweg zu ermöglichen (weitere Sprachen befinden sich in Bearbeitung). Mit der Funktionstaste F12 oder über das Globussymbol können Sie zwischen den Sprachen hin- und herschalten. Die Übersetzung erfolgte von Peter Vint, der auch das Repertorium Synthesis und „Den Neuen Clarke“ übersetzt hat.

Notizen zu Symptomen wurden an vielen Stellen in den blauen Notizzetteln eingearbeitet. Die Mehrzahl der Notizen scheint auf den ersten Blick leer zu sein. Dem ist aber nicht so, denn viele Notizen sind speziell für das englischsprachige Publikum eingerichtet worden, um Besonderheiten der Übersetzung zu erläutern. Nehmen Sie das Stichwort Kribbeln, das für den deutschen Leser keiner Erläuterung bedarf, im Englischen jedoch keine 1:1 Entsprechung hat. Für den deutschen Leser wurden primär Hinweise zum Verständnis eingefügt oder auch – weniger nahe liegend aber umso wichtiger – Hinweise auf typische Problemfälle von Materia medica und Repertorium.

Ein Beispiel hierzu: Unter „Änderungen des Befindens – Verschlimmerung – Nüchtern (vor dem Frühstück)“ finden Sie folgenden Hinweis: „Sehr oft wurde das Wort „nüchtern“ fälschlicherweise als „while fasting“ also „beim Fasten“ übersetzt (z.B. Kent), was in Rückübersetzungen zu Entstellungen des Textes führt. Hier ist natürlich nur der leere Magen gemeint.“

Um die englischen Notizen sehen zu können, muss der englische Text des Symptoms am Bildschirm sichtbar sein (Umschalten mit F12).

Die Rechtschreibung wurde vorsichtig modernisiert, wobei dies in offensichtlichen Fällen (t statt th, Weglassung des Dativ-Endungs-Es) nicht weiter gekennzeichnet wurde. In etwas weniger einfachen Fällen wurde der alte Begriff in eckigen Klammern nachgestellt, somit können Sie nach Belieben beispielsweise entweder nach „Kribbeln“ oder auch nach „Kriebeln“ suchen oder nach „einwärts“ oder „nach innen“.

Fachbegriffe wurden nur in sehr geringem Maße „modernisiert“ und oftmals eher mit Notizen versehen, da eine 1:1 Umsetzung in unserer Meinung nach eher zu problematischen Gleichsetzungen nicht so einfach gleichzusetzender Erkrankungen führt. Als Beispiel hier nur die Notiz zum Eintrag „Schwindsucht„: „Bei dem Begriff der Schwindsucht ist immer erhöhte Vorsicht geboten, da zu Bönninghausens Zeiten dieser Begriff oftmals auch die Auszehrung in Zusammenhang mit einer schweren Krankheit meinte oder gar der Zustand kurz vor dem Tode und keinesfalls immer das, was man heute als Tuberkulose bezeichnet, weshalb auch kein modernerer Terminus benutzt wurde.“